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Mönchsweg

Mönchsweg 1: ca. 12 km, Wanderzeit: ca. 3 Std.,
Einkehrmöglichkeiten in Hochspeyer, Daubenbornerhof und Fischbach.
Mönchsweg 2: ca. 13 1/2 km, Wanderzeit: ca. 3 1/2 Std.,
Einkehrmöglichkeiten in Hochspeyer.

Mönchsweg Wanderkarte
Geobasisinformation (DTK25), © Landesamt für Vermessung
Geobasisinformation Rheinland-Pfalz 13.11.2007; Az.: 26 722-1.41

Initale Um Hochspeyer gelegen sind zwei Wanderstrecken zu je 12 km und 13,5 km, die den Namen „Mönchsweg“ erhalten haben. Der Name rührt von jenen Mönchen her, die nachweislich seit dem 12. Jahrhundert, teilweise auf dieser Route, von ihrem heimischen Kloster Otterberg zu ihren Besitztümern sowie in die Stadt Kaiserslautern und zurück gelangten. Der Streckenverlauf des Mönchweges selbst basiert auf den Aufzeichnungen des jüdischen Hochspeyerer Heimatforschers Leopold Seeh (1873-1937), der auf dem dortigen Friedhof begraben liegt. Schon er war von der ansprechenden Landschaft fasziniert und hielt die Strecke schriftlich fest, um seine Leser zu inspirieren und zur Erkundung des Gebietes zu bewegen. Dies gelingt damals wie heute.
Die Route führt an zahlreichen Zeitzeugen, zu denen Hinweisschilder Informationen liefern, vorbei. Das Spektrum der Zeitzeugen reicht von der Vorgeschichte bis nahezu in die Gegenwart. Dabei wird auf den Mönchswegen I und II stets der aktuelle Befund ohne Veränderungen gezeigt.
Die einst eingebrachten menschlichen Überreste sowie die Grabbeigaben sind heute in der Regel vergangen. Deshalb sind keine genauen Aussagen mehr möglich. Die Untersuchung solcher Gräber im Gebiet belegt, dass es sich um Bestattungen der hier siedelnden Bevölkerung handelte. Diese enthielten Grabbeigaben, die Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens darstellten. Prunkvoll, jedoch ohne Aufzeichnungen aus dieser Zeit, waren die Adelsgräber wie etwa Bad Dürkheim und Rodenbach ausgestattet. Generell sind die menschlichen Überreste und die Beigaben dieser Bestattungen heute meist vergangen und nur anhand von Bodenverfärbungen für das kundige Auge des Archäologen sichtbar. Daneben führt der Weg an römischen und frühneuzeitlichen Zeitzeugen vorbei; Grenzsteine informieren über die einst herrschenden Eigentumsverhältnisse und Schanzanlagen erinnern an den Krieg der Preußen und Österreicher gegen die Franzosen. Der Heiligenbergtunnel, eine architektonische Meisterleistung ihrer Zeit, wird heute noch für den Schienenverkehr genutzt.
Im Bereich des „Zauberwaldes“ schließlich sind ein aufmerksamer Blick und Phantasie von Vorteil:
Es gilt, Verborgenes zu finden. Wandern, entdecken und erfahren - erleben Sie die rätselhaften Zeitzeichen des Mönchsweges!

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